Behandlungspflicht eines Vertragsarztes

Behandlungspflicht eines Vertragsarztes

Der Vertragsarzt ist zur Behandlung von GKV-Patienten verpflichtet. Nur in wenigen Ausnahmefällen ist er – abgesehen von Notfällen – berechtigt, die Behandlung abzulehnen:

  • Mangelndes Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient. Das Vertrauensverhältnis ist insbesondere dann gestört, wenn

  • ärztliche Anordnungen wiederholt nicht befolgt werden,

  • der Patient beharrlich medizinisch nicht begründete oder unwirtschaftliche Behandlungsmaßnahmen wünscht, oder

  • es zu Auseinandersetzungen oder Beschwerden kommt bzw. Strafanzeigen angedroht werden.

  • Sie schon vollkommen ausgelastet sind und die Übernahme weiterer Patienten die ausreichende Versorgung Ihrer bisherigen Patienten gefährdet bzw. Ihnen als Arzt weitere zusätzliche Behandlungszeiten nicht mehr zugemutet werden können.

  • Wenn die Behandlung außerhalb Ihres Fachgebiets liegt, so dass die notwendigen medizinischen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht oder nicht ausreichend vorliegen.

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