Mutterschutzgesetz, Gefährdungsbeurteilung - Neue Pflichten für Praxisinhaber

Mit dem novellierten Mutterschutzgesetz ändert sich so manches grundlegendes für Praxisinhaber. Danach gibt es einige Details, die Ärzte wissen und umsetzen müssen.

Bereits jetzt besteht die Verpflichtung, für jeden Arbeitsplatz eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen; auch wenn keine schwangere oder stillende Frau in der Praxis arbeitet, müssen solche Beurteilungen ausgearbeitet werden. Im Prinzip sind derartige Beurteilungen aber auch bereits in § 5 Arbeitsschutzgesetz hinterlegt. Die Beurteilungsdokumentation ist jedem Mitarbeiter vorzulegen.

Nach dem novellierten Mutterschutzgesetz gilt nunmehr, dass, sobald eine Arbeitnehmerin in der Praxis schwanger wird, der Praxisinhaber verpflichtet ist, erneut eine aktuelle Gefährdungsbeurteilung des jeweiligen Arbeitsplatzes durchzuführen und die Durchführung nachzuweisen.

Ganz wichtig: Auch wenn eine Schwangere ausdrücklich wünscht, eine für sie möglicherweise gefährdende Tätigkeit zu übernehmen, darf der Arbeitgeber dem nicht zustimmen.

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