WLAN im Wartezimmer

WLAN im Wartezimmer

Im Juni 2017 beschloss die Bundesregierung, dass die Störerhaftung für Betreiber von WLAN-Netzen abgeschafft wird. Der neu gefasste § 8 des Telemediengesetzes bedeutet für Praxisinhaber, die ein offenes WLAN für Patienten anbieten, dass sie nicht mehr dafür haften, wenn ein Patient illegales aus dem Internet herunterlädt.

Praxisinhaber, die ein offenes WLAN für das Wartezimmer einrichten wollen, sollten trotzdem ein paar Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Es empfiehlt sich, das WLAN Netz zu verschlüsseln. Zudem sollte es so eingerichtet sein, dass nur die Patienten darauf Zugriff haben, am besten mit einem Passwort, das den Patienten mitgeteilt wird. Als zusätzliche Sicherung sorgen professionelle Hotspotsysteme dafür, dass die IP-Adresse des Betreiberanschlusses nach außen hin unsichtbar ist.

Eine weitere technische Lösung ist die in einigen Routern oder WLAN Basisstationen angebotene Funktion WLAN Gastzugang. Der Vorteil: Mit dieser Einstellung erzeugt die WLAN Basis ein eigenes Funknetz für die Nutzung durch die Patienten und sorgt mit speziell konfigurierten Filter und Firewallfunktionen dafür, dass dieses WLAN vom restlichen Praxisnetz getrennt bleibt.

Zudem lässt sich die Verfügbarkeit des Gastzuganges auf bestimmte Zeiträume einschränken, etwa die Öffnungszeiten der Praxis.

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© 2016 by Kompetenz-Zentrum für Heilberufe, Stand Mai 20018